Böhmische Schweiz – Janov

Einige Aufenthalte in der Sächsischen Schweiz hatten auch die Böhmische Seite, speziell das Prebisch-Tor in den Blick gebracht. Schließlich hatte die Gattin ein Zimmer in der schonen Pension Pod Rozhlednou in Janov (Johnsdorf) – südlich von Hřensko gebucht. Wie hatten ein geräumiges Dreibettzimmer mit Frühstück – es war schön hier – der Preis war auch oK.

Am Abend haben wir auswärts gegessen. In der Nähe gab es reichlich Gaststätten und eine Pizzeria. Auch getestet und für gut befunden. Um die 28€ für zwei Personen mit zwei Vorspeisen, zwei Hauptgerichten und Getränken war ein gängiger Preis.

Das Wetter war mehr als durchwachsen, das ist wohl so in der Zeit um Himmelfahrt. Dennoch unternahmen wir drei schöne Wanderungen – wir hatten sie im Vorfeld ausgesucht und ein sehr gutes Händchen gehabt. Unsere erste Tour führte uns am Himmelfahrtstag zu Prebisch-Tor und Edmundsklamm.

Am folgenden Regentag, reichte das Wetter dann dennoch für einen kleinen Rundgang durch Janov mit Besuch des lohnenswerten Aussichtsturm – 100m von unserer Pension – der Name der Pension war also durchaus berechtigt!

Der Ort Janov entstand übrigens wegen seiner Lage an der Kameniče und der dortigen Holzflößerei, im 16.Jh. gab es hier eine kleine Schmiede, die Windmühle stammt aus dem Jahr 1844. Uns gefielen besonders die zahlreichen Umgebindehäuser – wir kannten sie aus dem Zttauer Gebirge.

Tags darauf gings bei gutem Wanderwetter nach Jetřichovice (Dittersbach) zu einer Runde mit Marienfels, Wilhelminenwand, Rudolfstein und der Burg Falkenstein. Schließlich nutzten wir den letzten Tag unseres verlängerten Wochenendes noch für die Seynsteinrunde bei Vysóka Lipa.