El Hierro 2012

Wir waren schon 2010 auf der sehr ruhigen Insel gewesen, in diesem Jahr wollten wir von La Gomera aus noch einmal einen Abstecher hierher machen.

Doch es wurde ein außergewöhnlicher Aufenthalt hier. Bei der Ankunft fiel uns auf, dass alles sehr vertrocknet war. Die Wiesen nicht grün, sondern schon recht verbrannt. Dem sollte in den nächsten Tagen abgeholfen werden – mehr als uns lieb war. Am ersten Tag konnten wir noch wandern, dann wurde es feucht, sehr feucht. Es regnete einige Tage – die Inselverwaltung hatte Alarmstufe Orange ausgerufen – ernsthaft passiert ist glücklicherweise nirgends etwas.

Und so genossen wir die wunderschöne Unterkunft, lasen auf der überdachten Terrasse bei warmen 30°C und bestaunten die überflutete Insel. Wir erkannten sie oft nicht wieder. Wäre es unser erster Aufenthalt hier gewesen, wäre die Enttäuschung sicherlich groß gewesen. So aber hatten wir ja schon viel von der Insel gesehen. Es wurde ein Entspannungsurlaub. Glücklicherweise hatten wir ausreichend Lektüre mit.

Am Abreisetag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Blauer Himmel, kaum Wolken.