In der Montaña Cedro

Die Sicht war schlecht unten an der Küste, wir versuchten deshalb in den Cañadas unser Glück. Eine Wanderung hatten wir bei den Siebeninseln gefunden, unser Auto stellten wir am Mirador Narcs del Teide an der TF-38 ab. Hier war viel los, aber die meisten Besucher bleiben nur für ein Foto, fuhren schnell wieder weg. Wir liefen gegenüber des Parkplatzes mit gelb-weiß erstmal Richtung Boca Tauce, ein zweiter möglicher Startpunkt für diese Runde übrigens. Dort wo der ebene Weg e den Hang berührt führt ein schmaler Pfad aufwärts. Wir übersahen ihn zuerst, und liefen erstmal den Fahrweg weiter, erkannten den Fehler mit Helferlein aber bald. Zurück am Abzweig wanderten wir manchmal in Serpentinen, manchmal auch etwas weglos den Hang hinauf. Schnell aufwärts und bald bieten sich erste herrliche Blicke in die Ebene und die markanten Gipfel der Cañadas. Stets fotogen im Blick El Teide. Durch schroffe Felsen erreichten wir einen ersten Vorgipfel. Herrliche Tiefblicke auf die schwarze Lavaebene der Narices del Teide, der jüngsten Lava der Insel. Unser Weg senkte sich nochmals ab zu einem großen Sattel und verlief dann einige Zeit fast höhehaltend im Hang der Moñtana del Cedro. Wir kamen an einer blumengeschmückten Höhle vorbei und erreichten schließlich den Abzweig zum Gipfel. Mit Steinmänchen markiert führte der Weg aufwärts und erreichte schließlich den 2265m hohen Gipfel.

Eine Steinpyramide markiert den höchsten Punkt der Moñtana del Cedro, zu den Seiten fällt der Fels steil ab. Aber allemal genug Platz für ein Gipfelbild. Der Blick zu den Gipfeln der Cañadas und der Tiefblick zur Lavaebene war beeindruckend. Zurück auf dem Wanderweg zog sich dieser kurz eben am Hang entlang und fiel dann steil und etwas geröllig zum Feuerwachturm ab. Ein sehr breiter Fahrweg führte von hier als PR TF70 weiter. Einen Abzweig ins Tal ließen wir unbeachtet. Sicher ein schöner Weg, wir genossen aber die Aussicht auf dem Fahrweg und verzichteten auf die Höhenmeter. Kurz vor der Bocca kam dann der Wanderweg wieder herauf und wir erreichten an der Boca de Chavao den Übergang zu den Cañadas. Der nun vorwiegend breitem, weiß-gelb markiertem Fahrweg führte uns zurück zum Ausgangspunkt. Links neben uns die Moñtana del Cedro, zur Rechten die Lavawüste des jüngsten Ausbruchs unterhalb des Pico Viejo. Mit vielen Eindrücken kamen wir zurück am Mirador Narcs del Teide, welch ein Unterschied zu dem schnellen Blick zum Berg, bei dem es die meisten Besucher hier belassen!

Der Calima hatte uns schon den Tag über begleitet, wir hatten auch den Eindruck, dass der Wüstensand höher steigt. Ein kurzer Abstecher zum Mirador de Chirche zeigte uns was Calima ist, Tage vorher hatten wir hier einen brillanten Ausblick.

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Unsere nächste Wanderung führt uns in den Barranco de Ruíz im Norden der Insel. Wir werden im Barranco, aber auch an der Küste wandern.