Wieder einmal war es Condor, die uns von München auf die Kanaren brachten. Wir hatten wieder im gewohnten Hotel angenehm übernachtet und auch das Auto dort geparkt. Früh waren wir dann noch in der Europa-Lounge am Flughafen gewesen – das Schlechteste, was wir je erlebt haben, es gab nichts Warmes, auch alles andere mehr als übersichtlich. Mit Bauarbeiten war das nicht zu entschuldigen.






Die Alpen waren gut mit Schnee bedeckt, auch deshalb war es ein sehr turbulenter Flug. Nach der Ankunft hatten wir gleich am Cicar-Schalter unsere Autoschlüssel geholt. Pünktlich konnten wir zu unserem Feriendomizil in Puerto Santiago starten. Zusammen mit unseren Freunden hatten wir hatten eine größere Ferienwohnung gebucht und wurden auch nicht enttäuscht.










Zum Wandern war das Wetter in den beiden Urlaubswochen nicht optimal. Einige Tage Calima, im Tenorgebirge immer ein starker Wind und in einer Nacht selbst in Puerto Santiago starker Regen. Dafür waren die Temperaturen recht hoch. Wegen der beschränkten Sicht standen Aussichtstouren nicht so hoch im Kurs, unsere Wanderungen führten uns stattdessen in einige Barrancos, auch zwei Gipfel waren unser Ziel. Bei Wanderungen im Süden der Insel folgten wir zahlreichen alten und aktuellen Wasserkanälen, sehr interessant.














- Unsere erste Wanderung führte uns auf den Conde, den markanten Gipfelklotz im Süden der Insel.
- Am zweiten Wandertag trieb uns einsetzender Calima hoch in die Berge, wir wanderten in der Moñtana del Cedro, mit Gipfelglück.
- Ruhetage gab es auch. Ein erster Ruhetag ein schöner Ausflug in den Orchideenpark von Puerto de la Cruz, später ein weiterer, diesmal wetterbedingter Pausentag.
- Ein Ausflug in den Norden, zu dem uns unsere Freunde eingeladen hatten, machte uns auf den Barranco de Ruíz aufmerksam, diese Schlucht hatten wir eigentlich nicht auf dem Schirm. Schöne Runde.
- Oberhalb von Villa de Arico wanderten wir dann in der Felsenschlucht von Ortiz hoch zum Picknickplatz Contador.
- Der größte Felsbogen der Insel war unser Ziel bei einer kleinen Runde im Barranco de Linde.
- Auf der Südseite des Anagagebirge wanderten wir bei Iguste in das Hochtal von La Laja.
- Es folgte eine Bergabwanderung von Erjos nach Los Silos, durch Cuevas Negras.
- An einem Tag mit starkem Calima wanderten wir im Esperanzawald, oberhalb von Agua Garcia – auch mit vielen Überraschungen.
- Bei einer kleinen Runde bei LasVegas hatten wir etwas Pech mit dem Wetter, wunderbare Wanderung aber ohne Sonnenglück.
- Die Abstiegswanderung auf dem Camino de Las Lecheras nach SantaCruz war von Anfang an gesetzt und erwies sich als unerwartet interessant.
- Zum Urlaubsabschluss unternehmen wir nochmal einen Versuch, im Teno den Apache-Steig zu laufen, der starke Sturm hielt uns aber erneut ab. So war es dann noch eine Runde bei LaQuinta, um die Seele baumeln zu lassen.
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Condor brachte uns wieder zurück nach München, der Flieger ging erst am Nachmittag, wir konnten es gemütlich angehen.






Ein schöner Urlaub auf Teneriffa. Wir suchen in jedem Urlaub etwas Neues und mussten nun feststellen, dass wir Teneriffa, zumindest den Süden sehr gut kennen. Wenn wir noch einmal nach Teneriffa kommen, dann sicherlich in den Norden.
Hinzu kommt, dass wir uns auch durch die zunehmenden Verbote beim Wandern im Teide-Gebiet, der Masca_Schlucht, durch die damit einhergehende Kommerzialisierung nicht mehr so willkommen fühlen. Eine wunderschöne Insel bleibt es dennoch. Überlaufen ist sie vielleicht ein wenig. Das liegt jedoch weniger an den Touristen, sondern mehr am Bau von immer mehr Hotels. Wäre die Überlastung wirklich ein Problem für Teneriffa, würde man diese Bautätigkeit einschränken.
