Roque de los Brezos

Es war nicht weit bis Arona. Wir starteten dort unsere Wanderung bei blauem Himmel, etwas oberhalb des Ortes, beim Staudamm. Der markante, spitze Roque Imoque voraus und El Conde zu unserer Linken wanderten wir aufwärts. Wir folgten dem grün-weiß markierten Camino Suárez und kamen bald an einem gut restaurierten Anwesen vorbei, schöner Farbtupfer in der Landschaft. Kurz hinein in den Barranco del Rey, bevor der Weg dann nach links aufwärts aus der Schlucht heraus führte. Von nun an wurde der Ausblick auf die Ferienorte der Südwestküste immer schöner, ja aus der Ferne sieht das schon gut aus. Nach einem Pass, der Degollada de los Frailito bog der Weg rechts ab und führte aussichtsreich zum Dreschplatz und den umgebenden Feldern der Casa de Suárez. Vor uns zeigten sich die schroffen Felsen eines nahen Klettergebietes, auch unser Weg führte durch ein bemerkenswert felsiges Gelände. Zu Beginn an einem Wasserkanal entlang wanderten wir weiter aufwärts, bald geländergesichert und erreichten einen Sattel mit einem weiteren sehr großen Dreschplatz.

Hier begann der steile Aufstieg auf den Roque de los Brezos. Belohnt wurden wir oben mit einem wunderbaren Panorama, selbst El Teide zeigte sich hinter den unvermeidlichen Passatwolken. Der Abstieg wieder bis zum Dreschplatz, dann bogen wir diesmal nach links in den Barranco del Rey ab, folgten der Schlucht bis zur glücklicherweise geöffneten Taverne El Refugio. Von hier folgten wir dann meist einem Wasserkanal bis hinunter nach Arona. Wir wanderten durch eine doch recht grüne Landschaft, vorbei an mehreren verfallenen Gebäuden bis zurück zum Auto.

Heute waren es zwar nur 8,5 km, dafür aber knapp 600 Höhenmeter. Mit unserer Einkehr waren wir 5 Stunden unterwegs gewesen. Am Abend konnten wir dann noch einen schönen Sonnenuntergang über Gomera erleben.

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Morgen werden wir den Passatwolken entgehen, wir wandern oben in den Cañadas, es geht auf die Felsenfestung Fortaleza.