Risco de la Vera

Am gestrigen Nachmittag verdeckten Wolken diese schöne Ecke hier, heute schien die Sonne. Wir starteten am Cruz de Camino und wanderten bergauf zum Ortsteil Arguma. Weiter dann noch kurz auf der Straße bis zu einer auffälligen, schön restaurierten Weinpresse. Hier folgten wir unserem jetzt gepflasterten Weg TF294 nun nach links. Er ging bald in einen schmalen, steil aufwärts führenden Pfad über. Zu unserer Rechten verlief ein nach Araya führender Wasserkanal, links öffnete sich der Barranco de las Vigas. Hinter uns der immer schönere Ausblick auf die Montaña Grande mit dem Malpais der Güímar, da waren wir gestern gewandert. Wir liefen aufwärts in Richtung Cumbre, an einem restaurierten Holzbackofen vorbei und folgten nochmal kurz einer Straße. Zurück auf dem Wanderweg erreichten wir schließlich die Ermita de San Isidro an einem Picknickplatz – Pause.

Unser Weg führt jetzt über dem Risco de la Vera, einem steilen Felsabhang des Barranco Achacay weiter, unter uns der gewaltige Kessel dieser Schlucht. Der Kessel wurde vom Weg großzügig umrundet, damit auch der Talschluss es Barrancos. Hier war der höchste Punkt unserer Wanderung erreicht. Auf der anderen Seite der Schlucht ging es auf schmalem Weg wieder abwärts, oft am Schluchtrand, nie aber wirklich gefährlich. Von hier aus sahen wir auch erstmals die beeindruckende Felswand des Risco de la Vera. Auf dem Bergrücken Lomo El Luchón wanderten wir abwärts, meist Candelaria im Blick – es war ein Vergnügen. Der Weg führte an zwei Wasserhäuschen vorbei, die moderne Variante der Wasserversorgung eben. Nach 5 Stunden erreichten wir kurz nach einer Kanalbrücke wieder den Ausgangspunkt unserer Runde.

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Ein Sturz hatte glücklicherweise keine schlimmen Auswirkungen, das Handgelenk war offensichtlich nicht gebrochen, dennoch konnte ein Ruhetag nicht schaden. Übermorgen soll es eine weniger fordernde Tour sein, es geht in schwarzes Land, wir wandern am oben am jungen Vulkan Chinyero.