Órganos-Höhenweg

Wir hatten diese Wanderung bereits im letzten Urlaub versucht, damals hinderten uns aber Absperrungen daran, den Höhenweg zu begehen. Heute sah es besser aus. Vom Parkplatz La Caldera führte der Zugangsweg zum Choza Pedro Gil. Hier führte weiß-gelb beschilderte Weg erstmal nordwärts. Abweichend von der eigentlichen Wegführung zweigten wir am Baranco Jilargo rechts ab und folgten der Ruta del Aqua, auf diesem kleinen Umweg erreichten wir dann, längst im Barranco de la Madre, auch den Höhenweg, aber die weite Anreise muss sich ja lohnen. Bis hierher verlief der Weg weitgehend im Schatten unterhalb der Òrganos – Felsen. Jetzt folgte der eigentliche Aufstieg mit dem Camino El Topo – dem Òrganos – Höhenweg, es wollten 400 Höhenmeter überwunden werden.

Oben angekommen, kam der wohl schönste Teil des Höhenweges. An gefährlichen Stellen geländergesichert ging es an der Steilflanke entlang. Stetig auf- und ab wanderten wir hoch über dem Baranco de las Madres. Genußwandern pur, oft mit schönem Ausblick auf die Nordküste und das meist wolkenverdeckte Orotava-Tal. Einzig der dichte Nadelbelag benötigte viel Aufmerksamkeit, es war teils sehr rutschig. Dies galt insbesondere mit der Einmündung des Camino de Candelaria, denn hier begann bereits der steile Abstieg hinunter zum Choza Pedro Gil und zurück zum Parkplatz.

Es war eine schöne, auch kräftezehrende Wanderung, wir waren mit Pausen gut 6 Stunden unterwegs gewesen. Insbesondere auf der Ruta del Aqua waren wir größtenteils im Schatten gelaufen, sicher ist die Runde an warmen Sommertagen noch schöner. Vielleicht fehlt dann auch die Wolkendecke über dem Orotava-Tal. Eine Empfehlung ist der Òrganos-Höhenweg aber auch im Frühjahr.

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Morgen gehen wir es oben im Teide-Nationalpark ruhiger, vor allem aber sonniger an. Wir werden um die Montaña de la Botija und Montaña Sámara wandern.