Montaña de la Botija und Montaña Sámara

Nach dem gestrigen Órganos-Höhenweg war heute eine etwas kleinere Runde angesagt. Der Mirador de Sámara war von Chirche aus schnell erreicht, ein Parkplatz dort auch frei und so starteten wir zur dort mit Weg 13 ausgeschilderten Runde um die beiden Vulkane Botija und Sámara. Anfangs war es noch ein richtiger Wald, die Vegetation wurde bald spärlicher, aber gerade das macht den Reiz aus, einzelne wenige Farbtupfer in der kargen Landschaft. Die Lava hier war indes keineswegs nur schwarz, es gab zahlreiche farbige Töne. Wir umrundeten erst den Vulkan Botija. Am östlichsten Punkt der Wanderung zweigt der Weg zu den Cuevas Negras ab, wir blieben aber auf unserem Weg Nummer 13, folgten ihm entgegen dem Uhrzeigersinn um den Vulkan. Stete Begleiter waren der Pico del Teide und der Pico viejo, sie überragen eben alles. Am Rande des sehr wilden Lavastroms des Montaña Reventada konnten von der Rückseite des Berges bis auf den 2120 m hohen Gipfel der Montaña de la Botija wandern. Vegetation hier: Fehlanzeige, karge reizvolle Vulkanlandschaft.

Oben angekommen bot sich ein schöner Rundumblick, lediglich nach Nordwesten verstellte der allgegenwärtige El Teide den Blick. Schließlich verlief unsere Wanderung heute am Fuße des Teide, 7 Kilometer Luftlinie, mehr trennten uns nicht – mal abgesehen von 1500 Höhenmetern. Der Rückweg war anfangs weiterhin vegetationsarm, nur wenige Kiefern und ganz vereinzelt Ginster. Dies änderte sich mit Erreichen der Montaña Sámara, hier kamen niedrige Büsche hinzu, auch wurden die Pinien wieder etwas mehr. Der Aufstieg auf den höchsten Punkt dieses Vulkans war gut ausgeschildert, die Hände mussten am Gipfel mithelfen, ganz leichte Kletterei. Der Ausblick insbesondere ins Teno-Gebirge war wieder sehr schön, durch den Calima leicht eingetrübt. Fast unter uns lag der Parkplatz, sehr kurz dann der Weg zurück.

In der Beschreibung auf der Tafel am Parkplatz stand, dass die Gegend um die Montaña Sámara zu den am wenigsten besuchten Bereichen des Teide Nationalparks gehört – zu Unrecht, es war schön hier. Für einen ruhigen, bei uns 3-stündigen Ausflug allemal geeignet. Knapp 400 Höhenmeter waren es ja trotzdem! Am Nachmittag waren dann noch Mitbringsel einkaufen, der Urlaub neigte sich langsam seinem Ende. Arona erschien uns dazu sehr gut geeignet – ein schöner, typisch kanarischer Ort.

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Morgen wandern wir noch mal im Anaga-Gebirge. Es soll eine Aussichtsrunde von Benijo nach El Draguillo werden.