Wir hatten eine recht kurze Anfahrt nach Las Portelas und parkten das Auto in der Nähe der Bushaltestelle. Auf dem Wanderweg TF 59 ging es erst auf asphaltierter Straße, dann auf einem Wiesenweg hinab in das Tal von El Palmar und nach links wieder aufwärts, wir querten bald wieder die Straße und stiegen im Lorbeerwald in Serpentinen aufwärts. Hinter uns zeigte sich nach Norden eindrucksvoll das Tal von El Palmar und dahinter Buenavista del Norte. Wir sahen in den Baumheidewäldern viele Kanarische Glockenblumen, sie rankten an den Sträuchern und Bäumen empor. Nach einer Stunde erreichten wir die Passhöhe der Cumbre del Carrizal. Der Höhenzug, dem wir nun mal links, mal rechts vom Kamm folgten, trennt den feuchten Norden vom trockenen Süden. Entsprechend wechselten wir vom Lorbeerwald und Baumheide des oberen Palmartales auf eine mit Kakteen und Algarven bewachsene Landschaft des Carrizales-Tales.




























Der Weg war sehr gut begangen, sowohl in unserer Richtung, als auch in der Gegenrichtung. Es kam uns sogar eine größere Wandergruppe entgegen. Für uns ging es weiter aufwärts zu einem Dreschplatz, vorbei an verfallenen Gebäuden zur Degollada de la Mesa. Hier am Kreuzungspunkt zwischen Cruz de Gala und Risco Verde hatten wir den höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung erreicht. Hier waren wir im letzten Urlaub schon mal gewesen, vom Cruz de Galga kommend. Heute bogen wir jedoch nicht nach Erjos ab, sondern folgten mit Blick auf El Teide dem Weg hinab nach Santiago del Teide. In einer Bar an der Plaza des Ortes tranken wir noch einen Kaffee und verbrachten die Zeit bis zur Rückfahrt mit dem Bus nach Las Portelas.
























Wunderschöne, aussichtsreiche Wanderung, unbedingt empfehlenswert, nicht umsonst trafen wir hier viele Wanderer. Wir waren 5 Stunden unterwegs gewesen, es gab sehr viel zu sehen.
Morgen werden wir einen zweiten Versuch unternehmen, auf dem Órganos-Höhenweg zu wandern.
