Küstenrunde bei Güímar

Oben in den Cañadas hatten wir gestern zwar ganztägig Sonne, recht frisch war es aber doch. Heute wollten wir Sonne und Wärme tanken, es sollte gelingen. Start unserer Runde war in Puertito de Güímar, ein Parkplatz schnell gefunden. Rasch war der Ort verlassen, und wir wanderten durch eine mit vielen Farbtupfern geschmückte Vulkanlandschaft. Immer mit Blick auf das Meer, leicht bergauf, bergab. Das nahe Gebirge war etwas in Wolken gehüllt, doch auf unserem Weg schien meist die Sonne. Wie abwechslungsreich ist doch Teneriffa? In drei Tagen waren wir im Mittelgebirge, im Hochgebirge, und nun am Meer. Gab es hier auch landschaftlich nicht so viel zu sehen, so lockte das Meer und die Wärme. Die Vegetation wieder eine völlig andere, Pflanzen, die dem Salz trotzen, haben hier gute Karten. Das Gebiet ist Naturschutzgebiet ” Malpais de Güímar”, und Ödland kann schön sein. Mit dem Aussichtspunkt “Morra del Corcho” war der höchste Punkt erreicht, nun führte unsere Wanderung zurück, zunehmend begleitet von hohen Kandelaberkakteen. Die Zivilisation hatte hier auch ihre Spuren hinterlassen, neben vielen alten Wasserkanälen sahen wir auch Reste eines alten Brunnens. Der Zweck wurden einige Zeit weiter klar: Hier war noch eine Bananenplantage in Betrieb. Wir wanderten zurück nach Puertito de Güímar, vorbei an vielen uns noch unbekannten Pflanzen und Sträuchern.

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Es war zweifelsohne eine kleine Runde, wir waren auch nur gut 2 Stunden unterwegs. Dennoch waren es 250 Höhenmeter, dies hatten wir so gar nicht gemerkt. Sie führte sie uns in ein für uns unbekanntes Terrain, es war wieder mal schön, am Meer entlangzulaufen, wir sahen eine für uns unbekannte Pflanzenwelt. Das Hinterland haben wir heute meist in Wolken gesehen, morgen werden wir es uns aus der Nähe erkunden, wir wandern von Araya zum Risco de la Vera.