Am ersten Tag sollte es eine kleine Wiedersehensrunde in bekannter Umgebung sein. In Tamaimo waren wir schon mehrfach gewandert, allerdings auf der gegenüberliegenden Seite. Die Autobahn war mittlerweile eröffnet, wir wanderten heute in die andere Talseite. Das Auto im Ort abgestellt, dann liefen wir nahezu eben hinüber zum Fuß des Guama-Höhenzuges. Der Wegweiser hier war eindeutig, steil ging es teils in Serpentinen aufwärts. Es dauerte keine Stunde, und wir hatten den Grat mit einem schönen Blick in den Barranco Seco erreicht. Nun noch wenige Meter hinüber zum bereits weithin sichtbaren Cruz de los Misioneros. Der weitere Weg führte jetzt kurz geradeaus, bevor er steil auf den Kamm und zum höchsten Punkt, dem Guama hinaufzog. Weiter Richtung Meer fiel dann der weitere Weg wieder ab und erreichte bald einen markanten Felszahn. Zur Linken war Los Gigantes immer besser zusehen, rechts oben hatten wir das gewaltige Felstor El Bujero im Blick. Von der Felsnase ganz vorn zurück, führte der Weg steil ins Santiagotal hinab . Kurz vor Tamaimo verließen wir das Bachbett und wanderten kurz, aber steil zum Ort hinauf an.


























Eine wunderschöne, nicht zu lange Einstiegsrunde. Wir waren dennoch 4 Stunden unterwegs gewesen, es waren eben auch über 500 Höhenmeter. Aber heute musste auch noch eingekauft werden, es gab zu tun. Morgen werden wir etwas südlicher, beim Roque de los Brezos wandern.
