Es war wolkig heute, diesen kann man oben in den Cañadas meist entfliehen. Das taten wir heute und fuhren bis zum Besucherzentrum. Von hier folgte wir dem Wanderweg Nr.1 in Richtung Westen. Auf dem oft in Steinen gefassten und zudem noch gelb-weiß markierten Weg erreichten wir nach einer Stunde die flache Sandebene Cañada de los Guancheros. Hier zweigte ein Weg hoch zum Cruz de Fregel ab. Im Sattel Degollada del Cedo, gleich bei der kleinen Kapelle zweigte dann links ein Fahrweg ab, dem wir bis zu seinem Ende folgten. Hier begann dann der kurze Aufstieg auf die Ebene der Fortaleza, 2159 m ist wohl der höchste Punkt. Oben angekommen war erstmal das Panorama zu genießen, El Teide zum Greifen nah. Recht große Geckos liefen umher und liefen sich mit etwas Keks-Bestechung zum Bild überreden.














Im Wanderführer war die Runde über die Fortaleza-Ebene beschrieben und anschließend zurück wie gekommen. Am Westende der Ebene hier führt ein sehr steiler, unmarkierter, aber meist gut sichtbarer Pfad in einer Kehle nach unten. Gemeinsam mit einem Ehepaar aus Thüringen machten wir uns an den Abstieg und ließen wir die 150 Höhenmeter sehr schnell hinter uns, etwas Orientierungsvermögen war schon vonnöten, gefährlich war es aber nie. Die Frage war eben, ob der Pfad bis ganz unten führt, oder an einer Felsstufe endet. Schlimmstenfalls hätten wir zurückklettern müssen. Nun geht es erstmal wieder hoch auf die Sandebene und dann genussvoll zurück wie gekommen. Die Wolken über dem Orotavatal hatten sich übrigens fast aufgelöst, sie kamen derzeit von Süden.















Wir waren für die 11 km mit 400 Höhenmetern 4 Stunden unterwegs gewesen, ganz gut. Den Abstieg von der Fortaleza würden wir immer wieder so machen. Morgen geht es ans Meer, auch da gibt es schöne Wanderwege. Wir wollen bei Guimar eine Runde drehen.
