Auf dem Risco-Steig ins Teno-Gebirge

Wir stellten das Auto westlich von Buenavista an der TF-445 in der Nähe der Bushaltestelle, kurz vor der Schranke ab. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, wir hatten noch Glück. Diese Schranke sperrt die Straße nach Punta del Teno ab, für uns war das eh kein Thema. Wir wollten ohnehin mit dem Bus zurück fahren, auf viele Kilometer Asphalt hatten wir keine Lust. Gleich neben der Haltestelle führte der weiß/gelb ausgeschilderte Camino PR TF58 zum Barranco del Monte. Nach einem Wasserreservoir zweigt ein ausgeschilderter Pfad nach rechts ins Bachbett des Barranco del Torre ab, einige mühsame Meter folgten wir dem Bachlauf. Bald konnten wir das Bachbett verlassen und folgten dem Weg nach rechts, manchmal gestuft, teils ausgebaut aber immer bergauf. Der Weg stieg recht steil an, aber so richtig gefährlich wurde es nie, aufpassen muss man ja immer. Die Aussicht zurück wurde immer besser, bei den doch vielen Pausen konnten wir sie genießen. Nach anderthalb Stunden erreichten wir mit dem Puerta del Risco das Ende des gut ausgebauten, recht altes Weges. Auf den Abstecher zum Roque El Toscón verzichten wir heute, es lag noch einiges vor uns. Stattdessen wanderten wir, vorbei an einem Versammlungsplatz der Guanchen, weiter durch eine recht farbige Landschaft. Nicht mehr so steil, aber immer noch etwas aufwärts. Vor uns breitete sich die Teno-Hochebene aus, wir machen einen Abstecher hinüber nach Alto-Teno, eine Kleinigkeit essen. Die Bar Los Bailaderos kannten wir von einer früheren, auch wunderschönen Tour hier oben.

Nachdem wir wieder vorzüglich gegessen hatten, folgten wir mit TF-51 anfangs der Straße, zweigten dann aber nach links in den Barranco de las Cuevas ab. Die bisherige Wiesenlandschaft wurde durch Wolfsmilchgewächse, Agaven und Feigenkakteen abgelöst. Unser Weg führte stetig nach unten, wir kamen kurz zurück auf eine Straße, dann wieder in den Barranco. Der Leuchtturm an der Nordostspitze war kurz zu sehen, bevor wir auf die Nordseite des Kammes wechselten. Nach einer kurzen Pause am Felssporn Roque Chiñaco, dann begann dann der steile Abstieg hinunter zur Straße nach Teno Bajo. Von hier fuhr der Bus 369 dann zurück in Richtung Buenavista. Unterwegs gesellten sich noch 4 Wanderer zu uns, von denen einer mächtig angeschlagen war, geschafft haben es alle…

Es waren heute gut 6 Stunden, einschließlich Mittagessen, sehr angemessen für diese Wanderung. In den folgenden Tagen sollten wir noch mehrmals Erstaunen über die unternommene Tour hören, anstrengend war sie, gefährlich eher nicht. Normales Verhalten natürlich vorausgesetzt.

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Morgen werden wir im Anaga-Gebirge wandern. An der Küste entlang führt ein wahrlicher Panoramaweg nach Taganana.