Auf einem Parkplatz unweit des Dornajo im kleinen Ort Ifonche, im Südwesten der Insel parkten wir unser Auto. Dann folgten wir der Straße abwärts, am Restaurant vorbei. In der folgenden langen Rechtskurve bogen wir nach links ab. Dem Bachbett folgten wir nur kurz, bald zog ein Weg links ab. Stetig aufwärts und doch angenehm wanderten wir auf einem Pfad zwischen zwei Schluchten. Das Wetter hätte besser nicht sein können – Mitte Februar eben. Der spitze Roque Imoque und der markante Conde prägten nach Süden das Bild, am Horizont La Gomera. Zudem der atemberaubende Blick in die tiefen Schluchten beidseitig des Weges. Einige Zeit folgten wir einem ehemaligen, gemauerten Wasserkanal aus alten Zeiten. Heute dominieren die Stahl- oder PE-Rohre. Als der Pfad den mit GR131 markierten breiten Weg erreicht, folgten wir diesem nach rechts. Vorbei an wunderschönen, aber unbewirtschafteten Steinterrassen führte der Weg schließlich an einem schönen Anwesen mit Feldern vorbei nach Südosten. Wir hätten etwas früher abbiegen sollen, aber der Weg war das Ziel.


















Also zweihundert Meter zurück und dann auf einem Fahrweg hinunter zu einem Gebäude vor einem Wasserstollen, laut Karte der Galería el Milagro 2. Einige Feldbahnschienen waren noch zu sehen, der Tunneleingang jedoch mit einem Gitter verschlossen. Interessanter Teil der Wasserversorgung auf der Insel. Der Weg führte nun beständig bergab. Vorbei an den Feldern einer weiteren Finca gelangten wir wiederum auf einem aussichtsreichen Bergrücken hinunter in die jetzt mit Barranco de las Goteras bezeichnete Schlucht. Am Weg lagen Planen mit Nadeln, sie werden also immer noch genutzt. Im Talgrund wieder ein Stollen mit Gebäude. Dann noch wenige Meter talabwärts erreichten wir die Straße nach Ifonche und kurze Zeit später unser Auto.
















Wir waren so um die drei Stunden unterwegs, schöne moderate Wanderung! Morgen möchten wir einen Gipfel in den Cañadas erwandern.
