Wir waren hier in Volax zu unserer ersten Wanderung gestartet, hatten ab vom Ort selbst gar nichts gesehen. Auch soll es hier die größten Granitkugeln geben. Ein Bummel heute konnte dem abhelfen. Im Ort selbst waren es die vielen kleinen Dinge, die gefielen, die beschriebenen Türen oder auch die Häuser, in die die Granitfelsen eingebaut wurden. Noch mehr faszinierten uns dann aber die großen Kugeln am Ortsende. Hier schauten wir uns einige große Exemplare an. Aber es sollte dann doch bei einem Spaziergang bleiben und keine Rundwanderung werden – so verlockend das wieder war.



















Wir folgten dann der östlichen Straße nach Norden. Nach einem Tal stieg die Straße an und verlief durch unbesiedeltes Gebiet, zwei Kirchen waren in der Ferne zu sehen, ansonsten nur kahle Landschaft. Erst kurz vor Pírgos begann wieder die Besiedlung. Uns zog es derweil noch weiter in den Norden, nach Marlás. Für eine weitere Erkundung der Marmorbrüche an der Nordspitze hatten wir wohl das falsche Fahrzeug, ein schneeweißes Kloster zog unser Interesse auf sich. Wir folgten einer asphaltierten Straße zur Kirche Agía Thékla. Obwohl im Inneren Stimmen zu hören waren, waren die Türen verschlossen. Hübsch anzusehen war es allemal. Einige Meter unterhalb lag die das Kloster Kirá Xéni und unten im Tal gab es eine recht alte Brücke anzusehen. Wir hätten dann fast das mykenische Tholosgrab übersehen, obwohl doch einiges davon erhalten war.
























Als nächsten fuhren wir dann ans Meer nach Panórmos, von hier hoch nach Pýrgos und zurück werden wir noch eine Runde drehen. Wir fuhren dann also zurück nach Tinos-Stadt, nun allerdings auf der westlichen Strecke über Ystérnia. Kurz vor dem Ort trafen wir an einem sehr stürmischen Pass auf ein Ensemble aus teils verfallenen Windmühlen aus Schiefer, einem Leuchtturm und der Kirche Agios Athanassios. Neben dieser befindet sich das Grab des Erzbischofs Hieronymus I. von Athen (1905-1988). Auf der Rückfahrt nach Tinos-Stadt passierten wir noch eine auffällige Kirche mit goldener Kuppel, leider wieder verschlossen. Auf dem Weg zurück in unsere Unterkunft in Ágios Ioánnis lag dann noch rechter Hand der antike Smóvolo Turm bei Agía Varvára. Ein interessanter Turm, wie auch auf anderen Mittelmeerinseln schon gesehen.






















Ein interessanter Tag. Morgen wird wieder gewandert, wir wollen auf einer Wanderung die schönsten Taubenhäuser der Insel bei Tarampádos ansehen.
