Hoch zum Kloster Moni Panachrandou

Das Kloster Moni Panachrandou trohnt hoch über dem Tal des Megálos Pótamos. Es ist mit dem Auto zu erreichen, für uns sollte es aber eine schöne erste Wanderung auf Andros werden. Am Beginn unserer Tour stellten unser Auto wir in Mesariá ab und wanderten dann in das Tal auf einem mit Steinmauern gesäumten Weg Nummer 1 hinab. Bald erreichten wir den ausgetrockneten Bach und folgten ihm aufwärts bis zur gut erhaltenen mittelalterlichen Steichiomeni-Steinbrücke von 1585. Gut ausgeschildert führte der oft gestufte Weg weiter in einem kleinen Seitental hinauf zum Kloster. Hinter uns eröffnete sich der Ausblick nach Mesariá und dem dahinter liegenden Gebirgszug, vor uns zeigte sich gelegentlich das Kloster. Bald zweigte links ein erster Weg zur Chóra ab, später ein weiterer. Rechts passierten wir bald das verfallene Dorf Petrias, auf der linken Seite hatten wir eine kleine Kapelle gesehen. Bei einem Türchen begann ein kurzer Pfad dorthin. Einer Platte über der Tür war die Jahreszahl 1768 zu entnehmen, sicherlich gehört die Kapelle zum nahen Kloster. Ein schöner Pausenplatz allemal. Wir wanderten dann weiter aufwärts und erreichten bald die Straße von Fállika und damit das Kloster.

Auf der uns abgewandten Seite befand sich der Eingang, wir besichtigten ausgiebig das wunderschön hergerichtete Kloster. Mit sehr viel Mühe und Ausdauer wurde es restauriert. Viele kleine Details begeisterten uns, auch der Ausblick war überwältigend.

Nach dem Besuch des Klosters zurück wie gekommen. Wir wanderten wieder viele Stufen hinab und haben das verfallene Dorf Petrias etwas ausgiebiger besichtigt. Anschließend sollte es eigentlich der Weg 17a weiter unten, stetig abwärts nach Livadia werden. Die sehr gute Beschilderung bot uns jedoch die Möglichkeit einen anderen, weiter oben verlaufenden Weg zu nehmen. Wir bogen auf den oberen hangquerenden Weg ein, markiert mit Nummer 18. Unterhalb großer Felsen führte der wunderschöne Wanderweg, teils von Mauern gesäumt bis zur Kapelle Profits Daniel leicht abwärts. Von der Kapelle aus hatten wir dann auch die Chóra wieder im Blick. Unterwegs wieder einige verfallene Gebäude.

Anschließend führte unser Weg zwischen zwei Mauern sehr steil abwärts, querte einen Bach und führte dann, gewohnt aussichtsreich, etwas flacher am Hang entlang zur Kapelle Agia Triada. Mit der neuen Markierung Nummer 17 erreichten wir bald die ersten Häuser von Livadía. Es war dann etwas unübersichtlich, einige Treppen, kurze Gassen, bevor wir kurz vor dem ausgetrockneten Megálos Pótamos-Bachbett wieder unsere zuverlässige Ausschilderung erreichten. Vorbei an einer großen, ummauerten Wiese, dann wieder auf schmalen Wegen führte uns unsere Markierung nun hoch zur Chóra, für uns nur bis zum Busbahnhof.

Das mit dem Bus klappte auch fast, es dauerte nur sehr lange, bis wir im Bus einen Fahrschein lösen konnten, die Kassiererin stieg später zu. Der Rückweg zum Auto wurde so ein wenig länger, Gelegenheit die schönen Häuser hier anzusehen. Es folgte noch ein kleiner Abstecher zur byzantinischen Taxiarchis-Kirche aus dem 12. Jahrhundert in Mesariá. Äußerlich war sie gut restauriert, im Inneren standen diese Arbeiten offensichtlich noch an.

Es war eine wunderschöne Einstiegswanderung auf Andros. Würden wir wieder so machen. Morgen wollen wir hinüber nach Ormos Kortíou, von der Mühlenwanderung haben wir in wohl allen Quellen gelesen.

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