Der Tag begann zeitig, unsere Andros Queen startete kurz vor halb 9Uhr von Tinos nach Andros, 19 € hatten wir übrigens für die Fahrt bezahlt. Unser Autovermieter auf Tinos war extra für uns etwas zeitiger im Büro, so waren wir pünktlich zur Ankunft der Fähre im Hafen. Eine anderthalb kurzweilige Stunde später erreichten wir Andros. Wieder hatten wir ein Auto gebucht, diesmal bei Auto-Union Car-Rental. Die Autovermietung war gar nicht so einfach zu finden, sie lag etwas abseits in der zweiten Reihe, eine winzige Ausschilderung war nicht zu sehen. Schlussendlich holte uns ein freundlicher Mitarbeiter am Hafen ab. Die Formalitäten waren schnell erledigt, dann brachen wir nach Süden auf. Wir ließen uns dann in einer Bäckerei etwas südlich des Ortes erstmal einen Kaffee schmecken, Zeit für Frühstück hatten wir in Tinos nicht.











Der Inselhafen Gávrio liegt im Nordwesten der Insel, wir werden auf der Ostseite wohnen, so schnell würden wir hier nicht mehr herkommen. Ein Besuch des Highlights der Gegend bot sich deshalb gleich heute an: der Turm des Agios Petros. Er ist 20 Meter hoch und stammt aus hellenistischer Zeit, etwa aus dem 4. oder 3. Jahrhundert v. Chr. Gerade fanden jedoch Bauarbeiten statt, ein riesiges Fundament für ein aufzustellendes Gerüst wurde gebaut, alles gesperrte Baustelle. Vorsichtig durften wir den Turm dennoch besichtigen.





Für die Fahrt zur Chóra von Andros, der Inselhauptstadt nahmen wir dann die etwas längere Nordroute durch die Berge.






Nach einer Stunde abwechslungsreicher Fahrt durch die Berge erreichten wir dann unser Hotel Vassiliki Studios in Andros – offensichtlich eine gute Wahl.







In den folgenden Tagen war das Hotel nicht nur eine gute Ausgangsbasis für unsere Wanderungen auf der Insel:
- Wir hatten das Kloster bereits bei einer kleinen Runde am Anreisetag gesehen, es dominiert das Tal bei Andros. Unsere erste Wanderung hatte dann auch dieses Kloster Moni Panachrantou als Ziel.
- Zur Mühlenwanderung starteten wir in Ormos Korthiou und wanderten zurück in die Chóra.
- Tags darauf führte uns ein Besichtigungstag unter anderem auf das Kastro bei Korthiou, das wir am Vortag wegen des Windes nicht besuchen wollten. Tags darauf wurde es wegen Regen ein weiterer Besichtigungstag.
- Zum Wasserfall von Pithára kamen wir auf unserer dritten Wanderung, einer großen Runde nördlich unseres Hotels.
- Schließlich führte uns unsere vierte Wanderung auf den mit 997 m höchsten Berg der Insel, einen Namen konnten wir nicht finden.














Auf der Insel gibt es wohl sieben byzantinische Kirchen, drei davon haben wir gesehen.



Die Wanderungen hatte wir zumeist von der Wanderseite der Insel. Im Gegensatz zu den Inselempfehlungen auf Tinos wurden hier jedoch kaum Rundwanderungen, sondern mehr Streckenwanderungen angeboten. Deshalb haben wir uns unsere Wanderungen daraus selbst zusammengestellt.
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Nach einer Woche verließen wir die schöne, und recht große Insel mit der Fähre nach Mykonos. Unsere Wanderungen waren wunderschön, wir hatten viel gesehen, vieles aber auch nicht. Der Norden der Insel, wie schon das nahe Stenies wären sicher noch einen Besuch wert. So nehmen wir auch diese Insel in die unendliche Liste der nochmal zu besuchenden Inseln auf.
