Von Mühlwand zur Göltschtalbrücke

Im Rother Wanderführer Vogtland haben wir diese schöne Wanderung gefunden. Wir starteten am Parkplatz in Mühlwand und wanderten über die zweibogige sehr alte Straßenbrücke, nach links das hier weite Göltschtal abwärts. Rechts des Weges zeugen die alten Raithalden vom ehemaligen Goldschürfen ab dem 14.Jh. bis etwa 1750. Einer Informationstafel ist zu entnehmen, dass es im nahen Buchwald wohl auch eine Ausstellung dazu gibt. Wir erreichten auf dem schönen Wanderweg bald den Hirschstein und konnten den schönen Ausblick auf das Göltschtal genießen. Kurz darauf erreichten wir Mylau, die Burg ist schön anzusehen, am Wochenende aber leider geschlossen. Obermylau war schnell durchquert, die aufwärts führende Straße brachte uns zum weiß-rot-weiß markierten Höhenweg am gegenüberliegenden Hang, bald mit herrlichem Ausblick auf die Göltschtalbrücke. Hinter der aus 26 Millionen Ziegelsteinen bestehenden Brücke führte der gut markierte Weg abwärts bis zur Ketzelmühle.

Das Tal wurde nun durchquert und einen Kilometer später erreichten wir auf der gegenüberliegenden Talseite Netzschkau, den Schlosspark mit Schloss und Schlosskirche. Weiter dann über den kleinen Ort Lampzig auf eine weite Ebene, die Rapsfelder standen in voller Blüte – Frühsommer pur. Es war ein Genuss bei strahlend blauem Himmel durch die Felder zu wandern. Kurz vor dem Abzweig wieder zurück nach Mühlwand bot sich nochmal ein schöner Ausblick zu den Höhen des Vogtlandes ganz im Süden.

Wieder eine sehr schöne Wanderung, empfehlenswert.

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