Es war schön warm, eine Wanderung an einem Gewässer bot sich an. In einem Wanderbuch hatte ich diese Tour gefunden, und einen Track daraus gemacht. Wir parkten unser Auto in der Nähe des Bahnhofs Aue und wanderten durch die Stadt hinüber zum Floßgraben. Nach einigen Höhenmetern aufwärts war der Floßgraben erreicht, wir bogen links ab. Ihm folgten ihm nun etwa 4 Kilometer, umrundeten dabei das Zschorlaubachtal und verließen ihn erst kurz nach dem Sportplatz des SV Auerhammer. Nun folgte ein recht steiler Aufstieg durch den Wald, bis zur Felsformation “Gemauerter Stein” auf breiten Wegen, kurz vor unserem “Gipfel” dann auf kaum noch erkennbarem Pfad, unser GPS-Helferlein hielt uns auf dem rechten Weg. Der nur 557 m hohe Juchhöhfels bot nur wenig Aussicht, eine Rast machten wir an dem Schönen Fleckchen trotzdem.













Gewöhnlicher Gilbweiderich
















Der weitere Pfad, anfangs entlang einer Hochspannungsleitung war schon klarer zu erkennen. Nach einer Bank bogen wir südwärts ab, der Weg senkte sich nun abwärts zum Tal der Zwickauer Mulde. Am Ende auf einem breiten Fahrweg erreichten wir wieder den Floßgrabenweg und folgten ihm knapp 2 Kilometer aufwärts. Obwohl der Weg oft selbst für uns Wanderer sehr schmal war, mussten wir ihn unangenehm oft mit E-Bikern teilen. Der parallel laufende Muldental schien fast weniger genutzt. Nach der Unterquerung der B283 erreichten wir beim Reschenhaus den Beginn des Schneeberger Floßgrabens. In der sehr empfehlenswerten Gaststätte tranken wir nur kurz ein Bier, es war schon recht spät geworden.

















Dann machten wir uns auf den Heimweg und folgten dafür etwa 6 km wieder dem Floßgraben. Kurz nach dem Sportplatz bogen wir stadteinwärts ab und erreichten bald mit der Zwickauer Mulde unseren Parkplatz.




















Abgesehen von den heute auf dem schmalen Floßgrabenweg etwas nervigen E-Bikern war es eine schöne, und durch den Gipfelabstecher auch abwechslungsreiche Wanderung gewesen. Mit einigen Verhauern waren es für uns fast 23 km gewesen, wir haben dazu 7 Stunden gebraucht, inklusive Pause am Reschenhaus. Ganz passabel. Ins Reschenhaus müssen wir nochmal, zum Abendessen. Eine passende Wanderung wird sich finden.
